PGH Müggelspree - Spatz

Das Projekt ist leider über ein Anfangsstadium nicht hinausgekommen, ist aber noch in Familienbesitz.


First of all, it's not mine. 

Beim besten Willen bin ich doch nicht verrückt genug noch ein drittes Projekt anzufangen (dachte ich zumindest zu dem Zeitpunkt als ich diese Seite erstellt habe), aber verrückt genug meinem Onkel bei seinem zu helfen.  Ich denke das dieses Projekt definitiv lange brauchen wird, dafür aber dann auch ziemlich klasse aussehen wird. Aber bisher gibt es nur den relativ leeren Bootsrumpf der aufgearbeitet werden will. 

Leider wissen wir nicht viel über das Boot. Zu Beginn war nur der Werftname Müggelspree bekannt. In den sehr spärlichen Informationen über Müggelspree im Internet fand sich glücklicherweise ein altes Prospekt mit dem wir das Boot identifizieren konnten. Es handelt sich um ein Tourenschnellboot vom Typ Spatz der PGH Müggelspree. Ursprünglich für den Antrieb mit Aussenborder gebaut.

Samstag 04.09.2010                                                                                                                                      Nachdem wir das Boot von seiner Lagerstätte vor die Garage geschoben hatten, wurde erneut der Rumpf ausgiebieg begutachtet und die anstehenden Arbeiten besprochen.  Anschließend machten wir uns daran den Rumpf unterhalb der Wasserlinie von zumindest von der obersten Schicht Farbe zu befreien. Den Kupferantifoulinganstrich kann man nicht ganz entfernen ohne den Glasfaserrumpf zu sehr anzuschleifen. Ausprobiert wurde alles was grade da war, vom Bandschleifer über Exenter-  zum Deltaschleifer. Gearbeitet wurde mit 40er bis 60er Papier.

halbzeit

Montag 06.09.2010                                                                                                                                   Die Aussenseiten des Rumpfes geschliffen. Danach haben wir angefangen die Garage für die Unterbringung des Bootes vorzubereiten.


Dienstag 07.09.2010                                                                                                                                      Boot ist in der Garage und wir haben festgestellt das wir gelernt haben 'Im Dreck zu lesen'. Wenn man genau hinsieht zeichnen sich viele Details ehemaliger Ein- und Aufbauten an den Schmutz und Materialresten am Rumpf ab.

Mittwoch 08.09.2010                                                                                                                            Einige alte nicht mehr benötigte und verrostete Schrauben habe ich abgeflext. Eigentlich bin ich davon ausgegangen da das Abschleifen des Oberdecks schnell erledigt sein würde, aber an den Seiten war eine Schicht Funier augeklebt dessen Kleberreste jedes Schleifpapier zusetzen. Leicht genervt ging es erstmal mit Heißluftpistole und Spachtel weiter.

Freitag 10.09.2010                                                                                                                                    Das Oberdeck ist geschliffen. Jetzt gehts der ollen Bilgenfarbe mit Heißluft an den Kragen. 


Sonntag 12.09.2010                                                                                                                               Nachdem wir gestern eine ziemlich miese Geschichte erlebt haben und ich meinen absoluten Jahrestiefpunkt hatte, haben wir uns heute in die Arbeit gestürzt. Abmontiert wurden Vordeck, zwei Decksbalken und die Motorhalterung. Ausserdem wurde ist der Boden entgültig die Bilgenfarbe los. Die Reparatur der Bugnase wurde begonnen und eine alte Rumpfreparatur freigelegt. Bei den meisten Baumaßnahmen der Vorbesitzer können wir nur mit dem Kopf schütteln.